Wann ist Fasching? Termine, Umzüge und Planungstipps

Torsten May • 5. Oktober 2026
Fasching in Bayern: Ein Festwagen mit satirischen Sprüchen über Trump, Musk und soziale Medien. Wann ist dieses Jahr Fasching? Hier wird gefeiert!

Inhaltsverzeichnis

Wer 2026 einen Faschingsumzug, einen bunten Straßenmarkt oder eine Kostümveranstaltung besuchen wollte, musste vor allem die kurze Hochphase im Februar im Blick behalten. Die wichtigsten Termine lagen zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch. Ich zeige dir die genauen Daten, erkläre den Unterschied zwischen Fasching, Karneval und Fastnacht und gebe praktische Hinweise für Veranstaltungen in deutschen Städten.

Die entscheidenden Faschingstage lagen 2026 in der zweiten Februarhälfte

  • Weiberfastnacht: Donnerstag, 12. Februar 2026
  • Faschingssonntag: Sonntag, 15. Februar 2026
  • Rosenmontag: Montag, 16. Februar 2026
  • Faschingsdienstag: Dienstag, 17. Februar 2026
  • Aschermittwoch: Mittwoch, 18. Februar 2026

Karnevalisten mit bunten Federn und Erdkugel-Hüten. Ein Schild fragt:

Die wichtigsten Faschingstermine 2026 auf einen Blick

Die kurze Antwort auf die Frage, wann dieses Jahr Fasching ist, lautet für 2026: Die stärksten Feierlichkeiten fanden vom 12. bis zum 17. Februar statt. Besonders wichtig waren der Rosenmontag am 16. Februar und der Faschingsdienstag am 17. Februar.

Tag Datum 2026 Was typischerweise passiert
Weiberfastnacht 12. Februar Auftakt der Straßenfeiern, Kostüme und Rathausstürme
Faschingssonntag 15. Februar Viele regionale Umzüge und Familienveranstaltungen
Rosenmontag 16. Februar Große Umzüge in den Karnevalshochburgen
Faschingsdienstag 17. Februar Letzter großer Faschingstag vor der Fastenzeit
Aschermittwoch 18. Februar Ende der Faschingssaison und Beginn der Fastenzeit

Für die Planung ist ein Detail entscheidend: Rosenmontag und Faschingsdienstag sind keine bundesweiten gesetzlichen Feiertage. Geschäfte, Schulen und Arbeitgeber behandeln diese Tage je nach Bundesland, Kommune oder Betrieb unterschiedlich.

Warum der Termin jedes Jahr wandert

Fasching hängt nicht an einem festen Datum, sondern richtet sich nach Ostern. Der Faschingsdienstag liegt traditionell 47 Tage vor Ostersonntag, der Aschermittwoch folgt direkt am nächsten Tag. Deshalb kann die Hochphase einmal im Februar und in anderen Jahren deutlich später liegen.

2026 fiel Ostersonntag auf den 5. April. Daraus ergaben sich der Faschingsdienstag am 17. Februar und der Rosenmontag am 16. Februar. Diese Berechnung hilft mir besonders bei der Reiseplanung, weil ich damit früh einschätzen kann, wann Hotels, Bahnverbindungen und Veranstaltungsorte stärker ausgelastet sein werden.

Die eigentliche Karnevalssaison beginnt in vielen Vereinen bereits am 11. November. Für Besucher bedeutet das aber nicht, dass monatelang überall Straßenfeste stattfinden. Die großen Umzüge, Bühnenprogramme und Märkte konzentrieren sich meistens auf die Tage unmittelbar vor Aschermittwoch.

Fasching, Karneval und Fastnacht meinen nicht überall dasselbe

In Deutschland unterscheiden sich die Bezeichnungen vor allem nach Region. Im Rheinland spricht man meist von Karneval, in Bayern und Teilen Österreichs von Fasching. In Baden-Württemberg, Hessen und Teilen des Südwestens ist Fastnacht oder Fasnet üblich.

Die Unterschiede gehen über das Wort hinaus. Rheinischer Karneval steht oft für große Umzüge, Sitzungen und ausgelassene Straßenfeiern. Die schwäbisch-alemannische Fastnacht wirkt vielerorts ursprünglicher und wird von aufwendig geschnitzten Holzmasken, Hexengruppen und traditionellen Figuren geprägt.

Auch beim Publikum gibt es Unterschiede. Manche Veranstaltungen richten sich klar an Familien und beginnen am Vormittag. Andere werden am Abend zur großen Party. Ich würde deshalb nicht nur nach dem Datum suchen, sondern immer prüfen, welche Art von Veranstaltung eine Stadt tatsächlich anbietet.

Wo sich Umzüge und Märkte besonders lohnen

Wer große Umzüge erleben möchte, findet in Köln, Düsseldorf und Mainz besonders bekannte Anlaufstellen. Dort gehören Motivwagen, Musikkapellen, Kamelle und dicht besuchte Innenstädte zum typischen Bild. Früh anzureisen lohnt sich, weil gute Plätze schnell besetzt sind und Straßensperrungen den Zugang erschweren können.

In München steht eher der klassische Fasching mit Bühnenprogramm, Tanz, Kostümen und Veranstaltungen in der Innenstadt im Mittelpunkt. Kleinere Städte und Gemeinden punkten dagegen oft mit regionalen Märkten, Vereinsständen und familienfreundlichen Umzügen. Gerade dort erlebt man häufig die persönlichere Seite des Festes.

Für einen Tagesausflug würde ich zwischen drei Veranstaltungstypen unterscheiden:

  • Großer Rosenmontagszug: beeindruckend, aber voll und logistisch anspruchsvoll.
  • Regionaler Faschingsumzug: meist überschaubarer und gut für Familien geeignet.
  • Faschingsmarkt oder Innenstadtfest: ideal, wenn Essen, Musik und Stände wichtiger sind als der Umzug selbst.

Bei Märkten sollte man außerdem mit unterschiedlichen Öffnungszeiten rechnen. Ein Faschingsumzug kann am Nachmittag stattfinden, während Verkaufsstände oder Bühnenprogramme bereits am Vormittag beginnen oder nach dem Zug schnell schließen.

So planst du deinen Besuch ohne Stress

Für einen beliebten Umzug sind zwei bis drei Stunden Vorlauf realistisch. Dazu kommen Zeit für die Anreise, die Parkplatzsuche und mögliche Kontrollen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man oft näher an das Zentrum heran, muss aber mit Umleitungen und überfüllten Zügen rechnen.

Ein Kostüm sollte bequem und wetterfest sein. Im Februar können Temperaturen um den Gefrierpunkt, Regen oder Wind den Tag deutlich verändern. Ich nehme deshalb lieber mehrere dünne Schichten, rutschfeste Schuhe und eine kleine Tasche mit, die sich sicher verschließen lässt.

Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte einen Treffpunkt außerhalb der größten Menschenmenge vereinbaren. Bei großen Veranstaltungen ist das Mobilfunknetz nicht immer zuverlässig. Außerdem sind Gehörschutz, Snacks und eine kurze Rückzugsmöglichkeit oft wichtiger als ein besonders aufwendiges Kostüm.

Ein häufiger Fehler ist, nur den Namen der Stadt und den Rosenmontag einzugeben. Besser ist es, zusätzlich nach Umzugsweg, Sperrungen, Beginn, Einlassregeln und Ausweichterminen zu schauen. Bei schlechtem Wetter oder Sicherheitsproblemen können einzelne Programmpunkte verändert werden.

Mit diesen Daten findest du den passenden Faschingstag

Für große Umzüge war der Rosenmontag, 16. Februar 2026, der wichtigste Termin. Familien und Besucher, die es etwas ruhiger mögen, waren mit dem Faschingssonntag oder einem regionalen Umzug meist besser beraten. Der Faschingsdienstag am 17. Februar bildete den letzten ausgelassenen Höhepunkt, bevor am Aschermittwoch die Fastenzeit begann.

Mein praktischer Rat lautet, nicht ausschließlich auf den bekanntesten Namen zu setzen. Ein kleinerer Faschingsmarkt in der Umgebung kann entspannter, günstiger und atmosphärisch sogar reizvoller sein als ein überfüllter Großstadtumzug. Entscheidend sind am Ende das passende Datum, eine realistische Anreise und ein Programm, das zu den eigenen Erwartungen passt.

Häufig gestellte Fragen

Weiberfastnacht war am 12. Februar, der Faschingssonntag am 15. Februar, Rosenmontag am 16. Februar und Faschingsdienstag am 17. Februar. Am 18. Februar begann mit Aschermittwoch die Fastenzeit.

Der Faschingsdienstag liegt traditionell 47 Tage vor Ostersonntag, während Aschermittwoch direkt am nächsten Tag folgt. Da Ostern jedes Jahr auf ein anderes Datum fällt, wandert auch die Faschings-Hochphase.

Im Rheinland ist meist von Karneval die Rede, in Bayern und Teilen Österreichs von Fasching. In Baden-Württemberg, Hessen und Teilen des Südwestens heißt das Fest häufig Fastnacht oder Fasnet. Auch die Traditionen unterscheiden sich, etwa durch große Umzüge im Rheinland oder Holzmasken und Hexengruppen in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht.

Ein großer Rosenmontagszug bietet bekannte Motivwagen und viel Stimmung, ist aber oft voll und logistisch anspruchsvoll. Regionale Umzüge sind meist überschaubarer und familienfreundlicher. Faschingsmärkte und Innenstadtfeste eignen sich besonders, wenn Essen, Musik und Stände wichtiger sind als der Umzug.

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Autor Torsten May
Torsten May
Mein Name ist Torsten May und ich bringe 13 Jahre Erfahrung im Bereich Reiseziele, Natur und Kulinarik in Deutschland mit. Meine Leidenschaft für die Vielfalt und Schönheit unseres Landes hat mich dazu inspiriert, meine Erlebnisse und Erkenntnisse mit anderen zu teilen. Ich liebe es, die versteckten Juwelen der deutschen Landschaft zu entdecken und die kulinarischen Köstlichkeiten, die jede Region zu bieten hat, zu erkunden. In meinen Beiträgen konzentriere ich mich darauf, informative und verständliche Inhalte zu schaffen, die meinen Lesern helfen, die besten Reiseziele und gastronomischen Highlights zu finden. Dabei lege ich großen Wert darauf, meine Informationen gründlich zu recherchieren und aktuelle Trends zu verfolgen. Mein Ziel ist es, komplexe Themen einfach darzustellen und sicherzustellen, dass jeder Leser nützliche und präzise Informationen erhält, um unvergessliche Erlebnisse in Deutschland zu planen.

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